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Aktuelle Berichte und Bilder aus dem 

Naturschutz in Iffezheim

Sie sind wieder da …

Zurück aus dem warmen Süden haben ein Storch am 13. Februar und der zweite Storch am 24. Februar wieder ihren Platz auf dem Schlauchturm eingenommen. Nach frostigen Temperaturen kehrt mit ihnen nun höchstwahrscheinlich der Frühling ein. Denn nach der germanischen Mythologie ist der Storch ein Frühlings- und Glücksbote. Seine Anwesenheit zeigt ein intaktes Lebensumfeld an. 

Und dann gibt es da noch das Sprichwort: "Da brat mir einer einen Storch". Dieser Ausdruck bedeutet: Es ist wirklich etwas Unglaubliches passiert. 

Also, ob als Kinderbringer, Symbol des Glücks oder Zeichen für das neue Leben – seine Rückkehr wird als gutes Zeichen interpretiert.

Rückschnitt sorgt für Licht und Sonne:  
Naturschützer sichern Amphibienschutz

Einen weiteren kleinen Beitrag für die biologischen Vielfalt haben vergangenen Samstag 8 Helfer mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz am Allmendteiler Schlut erbracht. Unter der sachkundigen Leitung von Herbert König wurde der Uferbereich durch gezielten Rückschnitt licht und sonniger gestaltet. Somit können die Amphibien bevor sie aus ihrer Winterruhe erwachen ihren Lebensraum in der wärmenden Frühjahrssonne genießen.

Ganz davon abgesehen, dass Artenvielfalt wichtig für unser Ökosystem ist und wir jede Art erhalten sollten, übernehmen Amphibien wichtige Rollen im Ökosystem. Sie sorgen für ein Gleichgewicht in der Natur und dienen als natürliche Schädlingsbekämpfer. Denn sie ernähren sich von Insekten. Und das reduziert zum Beispiel auch die Menge an Stechmücken. 

Ein herzliches Dankeschön für den engagierten Arbeitseinsatz zum Wohl der Natur.

Einsatz der Jugendfeuerwehr am Rheinfeld

Allerdings handelte es sich nicht um einen Brandeinsatz, sondern um eine besondere Gruppenstunde der Jugendfeuerwehr.

Nach bereits vielen Aktionen mit Schulen und ehrenamtlichen Helfern beteiligte sich nun auch die Jugendfeuerwehr am Projekt Freilandversuch zur Aufforstung am Rheinfeld.

20 Mädchen und Jungs der Kinder- und Jugendfeuerwehr mit ihren Betreuern trafen sich am Samstagmorgen ausgerüstet mit Spaten und Tatendrang. Unter der Federführung von Lutz König pflanzten sie Bäumchen und setzten Weidenstecklinge. Außer dem praktischen Teil gab es noch viele Informationen zum Wiederaufforstungsprojekt der INI. Im Frage- und Antwortspiel konnten die Kinder ihr vorhandenes Wissen über Bäume, Tiere und Natur im Allgemeinen unter Beweis stellen. So war es sowohl für die Natur als auch für alle Beteiligten ein erfolgreicher Tag.

Als Erinnerung für diese Aktion, die ein weiterer kleiner Schritt ist, um einen gesunden Wald für die Zukunft zu schaffen, erhielten die Kinder eine Urkunde.

Und im Feuerwehrhaus gab es anschließen als Stärkung heiße Würstchen und Getränke.

Über das Engagement haben wir uns sehr gefreut und sagen herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung.

Für einen Wald der Zukunft – Alt und Jung pflanzen Bäume am Rheinfeld

Der Apostel Petrus sorgte am Generationenpflanztag der INI für ideales Wetter, allerdings nur für die Baumsetzlinge. Das Angießen der Setzlinge übernahm Petrus der Wettergott selbst. Aber trotz kräftiger Schauer und heftiger Windböen kamen viele Großeltern, Eltern und deren Kinder/Enkelkinder ans Rheinfeld um Bäume zu pflanzen. Der Initiator, Ideengeber und Regisseur des INI-Projektes Rheinfeld, Lutz König, hatte in Abstimmung mit dem Iffezheimer Revierförster Norbert Kelm und mit dem Forstbezirksleiter Clemens Erbacher Baumarten ausgewählt, die als klima- bzw. trockenresistent gelten. Gepflanzt wurden neben heimischen Baumarten wie Esskastanie und Speierling auch Bäume aus dem Mittelmeerraum wie Korkeiche, Libanonzeder und Steineiche. Die INI und die Forstexperten hoffen, dass mit der Auswahl der Bäume ein Weg gefunden werden kann, wie ein Wald der Zukunft unter den Klimaveränderungen entstehen kann. In drei der insgesamt vierzehn Parzellen pflanzten die „drei Generationentrupps“ insgesamt 300 Bäume. Individuell gestaltete Namensschilder zeigen, wer den jeweiligen Baum gepflanzt hat und jedes der Kinder erhielt als Erinnerung an den spannenden Tag im Rheinfeld eine Urkunde. Auch für das leibliche Wohl der familiären Pflanzgruppen hatte das INI-Helferteam vorgesorgt. „Wir sind überwältigt von der Beteiligung und hoffen, dass die „Saat“ aufgeht. Weitere Aktionen werden wir auch für nächstes Jahr planen und umsetzen“, so der Projektleiter und 2. Vorsitzende Lutz König. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden – von den freiwilligen Helfern, kleinen und großen Baumpflanzer*innen, bis hin zu unseren Sponsoren für die finanzielle Unterstützung.

Mit Gudrun unterwegs in den Süden

Unsere beiden Jungstörche Gudrun und Gerhard haben sich schon aufgemacht in ihre Winterquartiere. Leider können wir Gerhard nicht verfolgen, da der Sender keine Signale sendet. Gudrun hat Iffezheim vor 2 Wochen verlassen und hat sich zunächst im Großraum Achern aufgehalten. Seit Samstag, 10.8. fliegt sie Richtung Süden entlang der Rhone und ist heute am Mittwoch 13.8., 11.30 Uhr in der Nähe von Avignon.

Wir wünschen ihr weiterhin einen guten Flug. 

MINIaner am Mühlbach

Am 12.07.2025 konnten interessierte Grundschulkinder unseren Mühlbach kennenlernen. Wir schauten uns Bachbett, Tiere im und am Bach, den Bachverlauf und Vieles mehr ganz genau an. Bei gutem und warmem Wetter durften natürlich auch lustige Wasserspiele nicht fehlen. 

 

Insektenhotel  
– ein Bauprojekt der Maria-Gress-Schule und der INI

Nein, Insekten brauchen kein Hotel um mal Urlaub zu machen, aber sie brauchen dringend Wohnraum. 

Bienen sind als Bestäuber für viele Pflanzen überlebenswichtig und leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Nahrungsmittelproduktion und die Artenvielfalt. Zudem sind Insekten eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere wie Vögel, Fische und Säugetiere. Ohne Insekten würde das ökologische Gleichgewicht stark gestört, was negative Folgen für die Natur und auch für uns Menschen hätte. Ihre Bedeutung für die Umwelt ist also unermesslich und sollte geschützt werden. Dies erklärte Johannes Godbarsen anlässlich der Projekttage den Schulkids der Maria-Gress-Schule. 

Doch ihr Lebensraum wird kleiner und ein Großteil unserer heimischen Wildbienenarten sind im Fortbestand bedroht. Insektenhotels bieten ihnen einen sicheren Unterschlupf. Sie dienen als Nisthilfe und helfen ihnen zum Überwintern.

Für das neue Zuhause für Wildbienen sammelten Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 7 unter Federführung der Lehrerin Stefanie Weißenburger und der Schulsozialarbeiterin Ulrike Schlager am ersten Tag des Projekts bestes Füllmaterial für die Inneneinrichtung.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick, den richtigen Materialien und einer Portion Kreativität gestalten sie im Handumdrehen ein artgerechtes Zuhause für Wildbienen und andere nützliche Insekten und befüllten fleißig das Hotel. 

Für die jungen Baumeister und Naturforscher gab es viel Neues und Wissenswertes über die Welt der Nützlinge zu erfahren. Zudem zeigte das Projekt den Kindern wie wichtig Teamwork und Zusammenarbeit sind.

Fazit: Freude und Spaß hatten alle. Nun bleibt noch genügend Zeit die Bewohner beim Einzug zu beobachten, bevor der Winter naht. 

Vielen Dank an die Helfer, die diese Aktion unterstützt haben und ein besonderer Dank an Lutz und Herbert König für die vorbereitenden Arbeiten wie Planung und Rohbau dieses XXL-Hotels.

Neues von den Iffezheimer Jungstörchen

Unsere Störche Gudrun und Gerhard üben fleißig.

Premiere für Störche und Storchenexperten

„Die schon wieder“ dachten am Freitag den 13. Juni vielleicht die 2 Jungstörche auf dem Iffezheimer Schlauchturm, als sie Stefan Eisenbarth und Annette Jung sahen. Denn genau vor 4 Tagen, am Pfingstmontag, hatten die beiden Storchenexperten dem Iffezheimer Storchennachwuchs die Erkennungsringe mit den Nummern DER AKL13 und DER AKL14 am linken Bein angebracht. Diesmal war das rechte Bein im Blickpunkt. Für die beiden Störche und die Storchenexperten war die Aktion eine Premiere. Ein kleiner, 27g schwerer bzw. leichter Sender in Ringform liefert Daten über das Zugverhalten, die Zugroute und gibt weiter Informationen z.B. über Flughöhe, Fluggeschwindigkeit etc.. Noch ist es nicht möglich öffentlich auf die Senderdaten zuzugreifen. Doch Annette Jung wird die INI-Vorsitzende Waltraud Godbarsen auf dem Laufenden halten. Die neuen Sender wurden vom Max-Plank-Institut für Verhaltensbiologie in Radolfzell zur Verfügung gestellt. Bereits 2005 wurden 3 Iffezheimer Störche besendert. Allerdings waren die Sender mittels eines „Rucksackes“ auf dem Rücken der Störche festgemacht. Die Daten wurden gegen eine relativ hohe Monatsgebühr von einem französischen Telekommunikationsunternehmen empfangen und an die INI weitergeleitet. Nach 3 Jahren „Beobachtung“ kündigte die INI den Vertrag. Damit die diesjährigen Storchenjungen nicht nur anhand der Ringnummer zu identifizieren sind, erhielten sie auf Vorschlag der INI-Vorsitzenden noch Namen. So wird die INI künftig (und hoffentlich auch lange) Signale von Gudrun und Gerhard erhalten. 

Jungstörche erhalten „Reisepass“

Die beiden Jungstörche auf dem Iffezheimer Schlauchturm wurden am Pfingstmontag von Stefan Eisenbarth und Annette Jung für ihre Reise in den Süden vorbereitet. In Ringform erhielten sie die „Reisepässe“ mit den Nummern DER AKL 13 und DER AKL 14. Vermutlich Ende Juli werden sie dann die erste große Reise in den Süden antreten. Bis dahin müssen sie allerdings noch stark und kräftig werden und ihre Flugmuskeln aufbauen. Man kann sie derzeit beobachten, wie sie erste Trainingsübungen absolvieren. 

Willkommen auf unserer neuen Webseite!

Jetzt online – Ihre Plattform für den Naturschutz!

Hat ein bisschen gedauert....aber jetzt freuen wir uns, Ihnen unsere brandneue Webseite vorstellen zu dürfen! Aktuell bieten wir Ihnen umfassende Informationen und wertvolle Einblicke in die Welt des Naturschutzes. Sicher und authentisch – das ist unser Motto! Wir möchten Sie über unsere Projekte informieren, Tipps für umweltfreundliches Verhalten bereitstellen und Möglichkeiten zur aktiven Mithilfe aufzeigen. Schauen Sie vorbei und werden Sie ein Teil unserer Gemeinschaft für den Naturschutz!

16.05.2025

Mitgliederversammlung 

Sehr geehrte Mitglieder,

Wir laden Sie herzlich zur Mitgliederversammlung am 16. Mai ein. Diese findet im wunderbar renovierten Vereinsheim  „Am Hellen Wasser“ statt. Beginnen werden wir um 19:00 Uhr. Gemeinsam möchten wir über wichtige Themen im Bereich Naturschutz sprechen und die zukünftigen Projekte planen. Ihre Meinung und Ihr Engagement sind uns wichtig! Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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