Neuigkeiten
Aktuelle Berichte und Bilder aus dem
Naturschutz in Iffezheim
Was braucht man für einen
guten, aromareichen Apfelsaft?
Klar, Äpfel.
Aber die Äpfel sollten reif sein, ansonsten schmeckt der Saft eher sauer und hat wenig Aroma. Sind die Äpfel jedoch überreif, hat der Saft eher einen modrigen Geschmack. Unterschiedliche Apfelsorten mit ihren unterschiedlichen Aromen bringen oft einen runderen Geschmack. Faule Äpfel oder auch schimmlige Äpfel beeinträchtigen nicht nur den Geschmack, sondern können auch das Schimmelpilzgift Patulin in den Saft bringen. Wichtig ist auch die schonende Haltbarmachung, denn, zu starke Erhitzung zerstört Aromen und macht den Saft flach. Erwiesen ist auch, dass naturtrüber Apfelsaft mehr wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole) enthält, als gefilterte, klare Säfte.
Wer eigene Äpfel hat, kann also die Qualitätsmerkmale für „seinen“ Apfelsaft selbst beeinflussen., vorausgesetzt er bekommt nur Saft aus eigenen Äpfeln.
Bei unserem Natursaftmobil funktioniert das. Wir sorgen dafür, dass ihr Apfelsaft schonend verarbeitet wird, alle anderen Voraussetzungen für einen Premium-Apfelsaft liegt in ihren Händen oder in denen der Natur.
Das Natursaftmobil kommt am Freitag, 11. September und am Samstag, 19. September nach Iffezheim an die Freilufthalle. Um Wartezeiten zu reduzieren oder zu verhindern sind Anmeldungen erforderlich. Ab sofort telefonisch unter 072293130 oder 01726727807, per e-mail an: naturschutz@in-iffezheim.de. Schön wäre auch, wenn wir ungefähr wüssten, welche Menge gebracht wird, damit wir die Durchlaufzeiten besser einplanen können.
Wir freuen uns auf alte und neue Kunden. Ob wir in diesem Jahr „Apfelbäume zum Ernten“ zur Verfügung stellen können, wird sich erst kurzfristig entscheiden, da durch die große Hitze schon viele Bäume die unreifen Früchte abgeworfen haben und diese deshalb nicht den vorgenannten Qualitätsansprüchen genügen.

Ein Lebensturm für Tiere im Schulgarten
Schon seit vielen Jahren arbeiten die Maria-Gress-Schule und die Initiativgruppe Naturschutz Iffezheim eng zusammen. Projekttage am Sandbach und Mühlbach, Apfelsafttage und Engagement am Projekt Rheinfeld sind beste Beispiele. Nun wurde im Rahmen der Jubiläumsfeier der MGS ein weiteres Projekt vorgestellt und im veredelten Rohbau an die Nutznießer übergeben: ein Lebensturm für Tiere.
Die Leiterinnen der Garten AG, Frau Heinrich und Frau Dresel-Kunkel hatten zunächst die Idee, ein Insektenhotel gemeinsam mit der INI zu errichten. Schnell war jedoch klar, dass ein Lebensturm größeren Nutzen für gefährdete Insekten und sonstige Tiere bringt. Gesagt, getan. Die INI sorgte für die finanziellen Mittel und organisierte das Baumaterial. Gemeinsam mit den Garten AG-lern wurde die Grundkonstruktion errichtet und der Lebensturm mit ersten Einrichtungsgegenständen bestückt. Für Eidechsen und Igel z.B. wurde die untere Etage mit Sand, Ästen und einem Igelhaus hergerichtet, für Insekten wurden die Etagen 1 und 2 mit verschiedenen Nistmöglichkeiten ausgestattet, für Florfliegen gibt es einen Kasten zum Überwintern. Aber auch für Fledermäuse und Vögel bietet der Lebensturm Nist- und Schlafplätze. Noch sind nicht alle Etagen voll ausgestattet, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und die Tiere freuen sich auch noch nach den Ferien über neue Behausungen.
Das Projekt, bei dem Schüler*innen, Lehrerinnen und INI-Vertreter zusammengearbeitet haben, zeigt wieder einmal, was gemeinsam für bedrohte Tierarten geschaffen werden kann. Herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden und ein herzliches Willkommen im Lebensturm für alle neuen Bewohner.


Jubiläum der Maria-Gress-Schule
Mit einem Quiz rund um die Natur beteiligte sich die Initiativgruppe Naturschutz Iffezheim (INI) am Jubiläumsfest der Maria-Gress-Schule und des Fördervereins. Es gab neben dem Hauptpreis, einem steckerfertigen Balkonkraftwerk weitere attraktive Preise zu gewinnen. Zunächst war aber Wissen über die Fauna und Flora und über Renaturierungsprojekte in Iffezheim gefragt. 14 teilweise knifflige Fragen mussten beantwortet werden. Unter den Teilnehmern mit den meisten richtigen Antworten wurden die 10 von der INI gestifteten Preise dann anschließend verlost. Niemand konnte alle Fragen richtig lösen. Das Balkonkraftwerk ging an eine Familie in Iffezheim, die mit 12 richtigen Antworten die Nase vorn hatte.
Hier die Fragen mit richtigen Lösungen (fett gedruckt):
Wo legen Kleiber sehr gerne ihre Nester an?
A) Auf Baumkronen, weil sie von dort eine gute Aussicht haben.
B) In Baumhöhlen, die in früheren Jahren von Spechten abgelegt wurden.
C) An Dachvorsprüngen oder Scheunen, weil sie dort am sichersten sind
Kleiber sind die einzigen Vögel die kopfüber einen Stamm herunterlaufen können. Sie sind Höhlenbrüter, können jedoch keine eigenen Baumhöhlen anlegen. Deshalb nutzen sie gerne unbewohnte Specht- und Baumhöhlen. Als Schutz vor Feinden verkleinern sie mit Lehm die Einfluglöcher (der viel größeren Spechte).
Welche Baumart, neben Pappel und Weide, dominiert die Rheinaue?
A) Rotbuche
B) Schwarzerle
C) Zirbelkiefer
Die Schwarzerle gehört zur Gattung der Birkengewächse. Als Pionierbaum bevorzugt sie feuchte Auen und Bachläufe. Sie kann auch gut mit „nassen Füßen“ leben, verträgt aber keine Trockenheit.
Bei den Apfelpresstagen der INI kann man in Iffezheim Apfelsaft aus eigenen Äpfeln herstellen lassen. Wieviel Liter ergeben 100 kg Äpfel?
A) ca. 80 – 90 Liter
B) ca 40 – 50 Liter
C) ca. 60 bis 70 Liter
Nach mehr als 10 Jahre Apfelsaftpressen in Iffezheim ist diese Menge realistisch. Sie ist abhängig von der Apfelsorte und vom Reifegrad.
Was ist die Lieblingsfarbe der Hummel?
A) blau bis violett
B) gelb bis orange
C) hellrot bis dunkelrot
Es gibt insgesamt 250 verschiedene Hummelarten, davon 41 Arten in Deutschland. In den Augen der Hummeln befinden sich Sensoren für Blau/Violett, Grün und ultraviolettes Licht. Rot sehen, wie wir Menschen, können sie nicht.
Welches Tier ist wieder ins Rheintal und auch nach Iffezheim zurückgekehrt?
A) Waldrapp
B) Kranich
C) Biber
Nach ca. 200 Jahren haben sich Biber wieder in den Rheinauen angesiedelt, so auch in Iffezheim. Ca. 2 – 3 Biberreviere sind auf unserer Gemarkung. Die Biber sind vermutlich aus dem Elsass eingewandert.
Der Wald, ein Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, ist bedroht. Wer ist der größte Feind der Bäume des Waldes?
A) Borkenkäfer
B) Mensch
C) Rehe und Hirsche
Der Mensch verbraucht zu viel Holz und verursacht den größten Baumkiller: den Klimawandel. Dieser führt zu mehr Schädlingen, z.B. Borkenkäfer und mehr Waldbränden.
Wie viele Nistkästen zur Wiederansiedlung des Steinkauzes hat die INI auf unserer Gemarkung angebracht?
A) 5
B) 15
C) 35
Vor allem im Tiefgestade hat die INI in den vergangenen 10 Jahren insgesamt 35 Nistkästen für die kleine Eulenart angebracht. Sie finden immer weniger geeignete Brutplätze in aufgeräumten Landschaften und sind vom Aussterben bedroht.
Welche Pflanze ist typisch für trockene Kies- und Sandflächen?
A) Thymian
B) Wollgras
C) Sonnentau
Der Sandthymian besiedelt in Mitteleuropa lückige, sandige Rasen und lichte, sandige Kiefernwälder, er gedeiht aber auch auf Dünen. Er gedeiht am besten auf kalkarmen, lockeren, sandigen Böden, die etwas Humus enthalten.
Das erste Storchenpaar, das 1986 in Iffezheim angesiedelt wurde hieß?
A) Kasimir und Esmeralda
B) Cäsar und Esmeralda
C) Kasimir und Karla
Die beiden Störche, die 1986 erfolgreich in Iffezheim ausgewildert wurden, hießen Kasimir und Esmeralda. Woher die Namen stammen, ist nicht bekannt. Beide Störche waren lange Zeit „Pausengäste“ in der Maria-Gress-Schule. Sie kannten, nach Aussagen des damaligen Rektors Hansjörg Deck, nicht nur die Zeiten der großen Pause, sondern auch die Ferientermine.
Wieviele Bäume stehen heute an der 2004 gepflanzten „Baumallee“ der INI am Wittweg?
A) 45
B) 50
C) 66
Ursprünglich stellte die INI für die „pflanzwilligen“ Grundstücksbesitzer 70 Bäume zur Verfügung. Gemeinsam wurden dann diese Bäume an einem Samstag gepflanzt und angegossen. Die Prognose einiger Bedenkenträger, dass die Bäume dort nicht wachsen, hat sich -Gott sei Dank- nicht bewahrheitet, wie die Zahl beweist. Wie die Entwicklung im Zuge der weiteren Klimaveränderung sein wird, bleibt abzuwarten.
Der Weg entlang des Mühlbachs ist für viele der schönste Spazierweg. Die Renaturierung des Mühlbach(kanals) im Jahr 2005 kostete insgesamt 132.000 Euro. Ein Teil der Kosten übernahm auf Antrag der INI die Umweltstiftung Rastatt. Wie hoch waren die Kosten der Gemeinde Iffezheim?
A) 12.000 Euro
B) 66.000 Euro
C) 100.000 Euro
Die Umweltstiftung Rastatt wurde im Dezember 1999 gegründet. Das Stiftungsvermögen in Höhe von 5,5 Millionen DM (ca. 2,8 Millionen Euro) stammt Ausgleichszahlungen des Landes-Baden-Württemberg im Zuge der Daimler-Benz Ansiedlung in Rastatt. Das Renaturierungsprojekt Mühlbach in Iffezheim wurde mit ca. 100.000 Euro gefördert. Weitere Fördermittel in Höhe von ca. 100.000 Euro flossen auch für die Renaturierung des Sandbachs und für Maßnahmen zur Verbesserung/ Erhaltung von Laichgewässern für Amphibien.
2009 hat das Land BW beschlossen, 10% des Staatswaldes nicht mehr zu bewirtschaften. Bereits 2005 hat der Gemeinderat das von der INI angeregte Waldkonzept verabschiedet und Flächen im Wald aus der wirtschaftlichen Nutzung genommen. Wieviel Prozent der Waldflächen waren es in Iffezheim?
A) 5%
B) 12%
C) 15%
Die Artenvielfalt, die sich in langsam zersetzendem Holz finden lässt, ist einzigartig. Deshalb hat die INI ein „Waldkonzept“ für den Lebensraum „Alt- und Totholz“ erarbeitet. In einem Waldarbeitskreis, bestehend aus Vertretern des Gemeinderates, des Umweltausschusses, des Forstes und der INI, einigte man sich nach teilweise kontrovers geführten Diskussionen darauf, eine kleine Fläche von 5% des Gemeindewaldes als Sonderfläche auszuweisen, die nicht forstwirtschaftlich genutzt wird. Die Klimaveränderung und die durch Hitzeperioden verursachten Schäden in unseren Wäldern haben inzwischen dazu geführt, dass sich die „Bewirtschaftung“ verändert hat und die Forstbehörden neue Wege für die Zukunft unserer Wälder suchen.
Welche Vogelart gehört zu den Bodenbrütern?
A) Amsel
B) Zaunkönig
C) Feldsperling
Zaunkönige zählen zu den Bodenbrütern. Die Männchen fertigen mehrere Rohbauten von kugelförmigen/ovalen Nestern unter Wurzeln, niedrigen Ästen und Zweigen und unter Hecken. Wenn ein durch den Gesang angelocktes Weibchen den Rohbau für gut befunden hat, sorgt sie für die Inneneinrichtung und polstert es mit Moos, Wolle und Federn aus.
In Deutschland gibt es insgesamt 16 Nationalparks. Welcher dieser drei bekannten und beliebten Nationalparks hat die kleinste Fläche?
A) Schwarzwald
B) Bayrischer Wald
C) Harz
Mit einer Fläche von 24.759 Hektar ist der Harz Deutschlands größter Nationalpark. Er entstand 2006 aus den beiden Nationalparks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Der Nationalpark Bayrischer Wald ist mit 24.217 Hektar der erste Nationalpark Deutschlands. Zusammen mit dem tschechischen Nationalpark Böhmerwald bildet er die größte zusammenhängende Waldfläche in Zentraleuropa. Der Nationalpark Schwarzwald entstand nach langen und heftigen Diskussionen im Jahr 2014. Es ist der einzige Nationalpark in unserem Bundesland. Die Gesamtfläche umfasst 10.000 Hektar und stellt damit 0,7% der Waldfläche in Baden-Württemberg unter Schutz.
Vielleicht werden wir beim nächsten Jubiläumsfest der Maria-Gress-Schule mit einem neuen Quiz „Rund um den Erhalt unserer Natur“ vertreten sein. Sie können sich darauf vorbereiten, indem Sie die Aktionen der INI u.a. auch im Gemeindeanzeiger verfolgen.


Gudrun ist zurück
Im vergangenen Jahr wurden unsere beiden Jungstörche mit einem Sender ausgestattet. Allerdings konnten nur Signale von Gudrun empfangen werden. Den ganzen Winter über war sie in Südspanien in der Nähe von Sevilla. Vor 2 Wochen flog sie dann Richtung Pyrenäen und verbrachte ein paar Tage in der Nähe von Saragossa. Von da aus ging es vorbei an der Ostseite der Pyrenäen Richtung Marseille. Am 19.5. startete sie dann Richtung "Heimat" und ist seit gestern Abend am jetzigen Standort in der Nähe von Roppenheim. Wir freuen uns und wünschen Gudrun einen schönen Aufenthalt.

Hilfe für den Steinkauz
Bis in die 60er Jahre war der Steinkauz ein weit verbreiteter Brutvogel in Baden-Württemberg und auch in Iffezheim.
Fehlende Brutmöglichkeiten wie natürliche Baumhöhlen sind u.a. dafür verantwortlich, dass die Bestände des Steinkauzes stark abgenommen haben. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken hat die INI dem kleinen Eulenvogel Nistquartiere sogenannte Steinkauzröhren auf der Gemarkung angeboten.
Bei der jährlichen Überprüfung der Nisthilfen durch Herbert König stellte er fest, dass einer der 15 Steinkauzröhren an der Kleintierklinik nicht mehr sicher befestigt war. Der Ast, auf dem der Steinkauzkasten in 4 m Höhe angebracht war, drohte abzubrechen. Herbert König und Roland Büchel beseitigten die Gefahr und sorgten dafür, dass der Steinkauz wieder ein sicheres und einladendes Heim vorfinden kann.
Gemeinsam gegen Müll
Ausgerüstet mit Müllsäcken und Greifzangen durchkämmten auch 19 Müllsammler*innen der INI die Gemarkung um den Dreck von verantwortungslosen Menschen zu beseitigen. Unzählige Zigarettenkippen, Flaschen, Dosen und vieles mehr was Leute einfach so im Ort und in der Natur entsorgen, wurden gesammelt. Es galt gemeinsam mit vielen anderen ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Verantwortung zu setzen. Wir sagen allen Helfern für ihren Beitrag zu einem sauberen Ortsbild herzlich Dankeschön. Herzlichen Dank auch an die Gemeindeverwaltung für die Organisation und die gute Verpflegung. Es wäre wünschenswert, wenn diese Aktion im nächsten Jahr nicht mehr nötig wäre, weil alle ihren eigenen Abfall ordnungsgemäß entsorgen.


Sie sind wieder da …
Zurück aus dem warmen Süden haben ein Storch am 13. Februar und der zweite Storch am 24. Februar wieder ihren Platz auf dem Schlauchturm eingenommen. Nach frostigen Temperaturen kehrt mit ihnen nun höchstwahrscheinlich der Frühling ein. Denn nach der germanischen Mythologie ist der Storch ein Frühlings- und Glücksbote. Seine Anwesenheit zeigt ein intaktes Lebensumfeld an.
Und dann gibt es da noch das Sprichwort: "Da brat mir einer einen Storch". Dieser Ausdruck bedeutet: Es ist wirklich etwas Unglaubliches passiert.
Also, ob als Kinderbringer, Symbol des Glücks oder Zeichen für das neue Leben – seine Rückkehr wird als gutes Zeichen interpretiert.
Rückschnitt sorgt für Licht und Sonne:
Naturschützer sichern Amphibienschutz
Einen weiteren kleinen Beitrag für die biologischen Vielfalt haben vergangenen Samstag 8 Helfer mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz am Allmendteiler Schlut erbracht. Unter der sachkundigen Leitung von Herbert König wurde der Uferbereich durch gezielten Rückschnitt licht und sonniger gestaltet. Somit können die Amphibien bevor sie aus ihrer Winterruhe erwachen ihren Lebensraum in der wärmenden Frühjahrssonne genießen.
Ganz davon abgesehen, dass Artenvielfalt wichtig für unser Ökosystem ist und wir jede Art erhalten sollten, übernehmen Amphibien wichtige Rollen im Ökosystem. Sie sorgen für ein Gleichgewicht in der Natur und dienen als natürliche Schädlingsbekämpfer. Denn sie ernähren sich von Insekten. Und das reduziert zum Beispiel auch die Menge an Stechmücken.
Ein herzliches Dankeschön für den engagierten Arbeitseinsatz zum Wohl der Natur.


Einsatz der Jugendfeuerwehr am Rheinfeld
Allerdings handelte es sich nicht um einen Brandeinsatz, sondern um eine besondere Gruppenstunde der Jugendfeuerwehr.
Nach bereits vielen Aktionen mit Schulen und ehrenamtlichen Helfern beteiligte sich nun auch die Jugendfeuerwehr am Projekt Freilandversuch zur Aufforstung am Rheinfeld.
20 Mädchen und Jungs der Kinder- und Jugendfeuerwehr mit ihren Betreuern trafen sich am Samstagmorgen ausgerüstet mit Spaten und Tatendrang. Unter der Federführung von Lutz König pflanzten sie Bäumchen und setzten Weidenstecklinge. Außer dem praktischen Teil gab es noch viele Informationen zum Wiederaufforstungsprojekt der INI. Im Frage- und Antwortspiel konnten die Kinder ihr vorhandenes Wissen über Bäume, Tiere und Natur im Allgemeinen unter Beweis stellen. So war es sowohl für die Natur als auch für alle Beteiligten ein erfolgreicher Tag.
Als Erinnerung für diese Aktion, die ein weiterer kleiner Schritt ist, um einen gesunden Wald für die Zukunft zu schaffen, erhielten die Kinder eine Urkunde.
Und im Feuerwehrhaus gab es anschließen als Stärkung heiße Würstchen und Getränke.
Über das Engagement haben wir uns sehr gefreut und sagen herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung.


Für einen Wald der Zukunft – Alt und Jung pflanzen Bäume am Rheinfeld
Der Apostel Petrus sorgte am Generationenpflanztag der INI für ideales Wetter, allerdings nur für die Baumsetzlinge. Das Angießen der Setzlinge übernahm Petrus der Wettergott selbst. Aber trotz kräftiger Schauer und heftiger Windböen kamen viele Großeltern, Eltern und deren Kinder/Enkelkinder ans Rheinfeld um Bäume zu pflanzen. Der Initiator, Ideengeber und Regisseur des INI-Projektes Rheinfeld, Lutz König, hatte in Abstimmung mit dem Iffezheimer Revierförster Norbert Kelm und mit dem Forstbezirksleiter Clemens Erbacher Baumarten ausgewählt, die als klima- bzw. trockenresistent gelten. Gepflanzt wurden neben heimischen Baumarten wie Esskastanie und Speierling auch Bäume aus dem Mittelmeerraum wie Korkeiche, Libanonzeder und Steineiche. Die INI und die Forstexperten hoffen, dass mit der Auswahl der Bäume ein Weg gefunden werden kann, wie ein Wald der Zukunft unter den Klimaveränderungen entstehen kann. In drei der insgesamt vierzehn Parzellen pflanzten die „drei Generationentrupps“ insgesamt 300 Bäume. Individuell gestaltete Namensschilder zeigen, wer den jeweiligen Baum gepflanzt hat und jedes der Kinder erhielt als Erinnerung an den spannenden Tag im Rheinfeld eine Urkunde. Auch für das leibliche Wohl der familiären Pflanzgruppen hatte das INI-Helferteam vorgesorgt. „Wir sind überwältigt von der Beteiligung und hoffen, dass die „Saat“ aufgeht. Weitere Aktionen werden wir auch für nächstes Jahr planen und umsetzen“, so der Projektleiter und 2. Vorsitzende Lutz König. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden – von den freiwilligen Helfern, kleinen und großen Baumpflanzer*innen, bis hin zu unseren Sponsoren für die finanzielle Unterstützung.

Mit Gudrun unterwegs in den Süden
Unsere beiden Jungstörche Gudrun und Gerhard haben sich schon aufgemacht in ihre Winterquartiere. Leider können wir Gerhard nicht verfolgen, da der Sender keine Signale sendet. Gudrun hat Iffezheim vor 2 Wochen verlassen und hat sich zunächst im Großraum Achern aufgehalten. Seit Samstag, 10.8. fliegt sie Richtung Süden entlang der Rhone und ist heute am Mittwoch 13.8., 11.30 Uhr in der Nähe von Avignon.
Wir wünschen ihr weiterhin einen guten Flug.
MINIaner am Mühlbach
Am 12.07.2025 konnten interessierte Grundschulkinder unseren Mühlbach kennenlernen. Wir schauten uns Bachbett, Tiere im und am Bach, den Bachverlauf und Vieles mehr ganz genau an. Bei gutem und warmem Wetter durften natürlich auch lustige Wasserspiele nicht fehlen.


Insektenhotel
– ein Bauprojekt der Maria-Gress-Schule und der INI
Nein, Insekten brauchen kein Hotel um mal Urlaub zu machen, aber sie brauchen dringend Wohnraum.
Bienen sind als Bestäuber für viele Pflanzen überlebenswichtig und leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Nahrungsmittelproduktion und die Artenvielfalt. Zudem sind Insekten eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere wie Vögel, Fische und Säugetiere. Ohne Insekten würde das ökologische Gleichgewicht stark gestört, was negative Folgen für die Natur und auch für uns Menschen hätte. Ihre Bedeutung für die Umwelt ist also unermesslich und sollte geschützt werden. Dies erklärte Johannes Godbarsen anlässlich der Projekttage den Schulkids der Maria-Gress-Schule.
Doch ihr Lebensraum wird kleiner und ein Großteil unserer heimischen Wildbienenarten sind im Fortbestand bedroht. Insektenhotels bieten ihnen einen sicheren Unterschlupf. Sie dienen als Nisthilfe und helfen ihnen zum Überwintern.
Für das neue Zuhause für Wildbienen sammelten Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 7 unter Federführung der Lehrerin Stefanie Weißenburger und der Schulsozialarbeiterin Ulrike Schlager am ersten Tag des Projekts bestes Füllmaterial für die Inneneinrichtung.
Mit ein wenig handwerklichem Geschick, den richtigen Materialien und einer Portion Kreativität gestalten sie im Handumdrehen ein artgerechtes Zuhause für Wildbienen und andere nützliche Insekten und befüllten fleißig das Hotel.
Für die jungen Baumeister und Naturforscher gab es viel Neues und Wissenswertes über die Welt der Nützlinge zu erfahren. Zudem zeigte das Projekt den Kindern wie wichtig Teamwork und Zusammenarbeit sind.
Fazit: Freude und Spaß hatten alle. Nun bleibt noch genügend Zeit die Bewohner beim Einzug zu beobachten, bevor der Winter naht.
Vielen Dank an die Helfer, die diese Aktion unterstützt haben und ein besonderer Dank an Lutz und Herbert König für die vorbereitenden Arbeiten wie Planung und Rohbau dieses XXL-Hotels.
Neues von den Iffezheimer Jungstörchen
Unsere Störche Gudrun und Gerhard üben fleißig.



Premiere für Störche und Storchenexperten
„Die schon wieder“ dachten am Freitag den 13. Juni vielleicht die 2 Jungstörche auf dem Iffezheimer Schlauchturm, als sie Stefan Eisenbarth und Annette Jung sahen. Denn genau vor 4 Tagen, am Pfingstmontag, hatten die beiden Storchenexperten dem Iffezheimer Storchennachwuchs die Erkennungsringe mit den Nummern DER AKL13 und DER AKL14 am linken Bein angebracht. Diesmal war das rechte Bein im Blickpunkt. Für die beiden Störche und die Storchenexperten war die Aktion eine Premiere. Ein kleiner, 27g schwerer bzw. leichter Sender in Ringform liefert Daten über das Zugverhalten, die Zugroute und gibt weiter Informationen z.B. über Flughöhe, Fluggeschwindigkeit etc.. Noch ist es nicht möglich öffentlich auf die Senderdaten zuzugreifen. Doch Annette Jung wird die INI-Vorsitzende Waltraud Godbarsen auf dem Laufenden halten. Die neuen Sender wurden vom Max-Plank-Institut für Verhaltensbiologie in Radolfzell zur Verfügung gestellt. Bereits 2005 wurden 3 Iffezheimer Störche besendert. Allerdings waren die Sender mittels eines „Rucksackes“ auf dem Rücken der Störche festgemacht. Die Daten wurden gegen eine relativ hohe Monatsgebühr von einem französischen Telekommunikationsunternehmen empfangen und an die INI weitergeleitet. Nach 3 Jahren „Beobachtung“ kündigte die INI den Vertrag. Damit die diesjährigen Storchenjungen nicht nur anhand der Ringnummer zu identifizieren sind, erhielten sie auf Vorschlag der INI-Vorsitzenden noch Namen. So wird die INI künftig (und hoffentlich auch lange) Signale von Gudrun und Gerhard erhalten.
Jungstörche erhalten „Reisepass“
Die beiden Jungstörche auf dem Iffezheimer Schlauchturm wurden am Pfingstmontag von Stefan Eisenbarth und Annette Jung für ihre Reise in den Süden vorbereitet. In Ringform erhielten sie die „Reisepässe“ mit den Nummern DER AKL 13 und DER AKL 14. Vermutlich Ende Juli werden sie dann die erste große Reise in den Süden antreten. Bis dahin müssen sie allerdings noch stark und kräftig werden und ihre Flugmuskeln aufbauen. Man kann sie derzeit beobachten, wie sie erste Trainingsübungen absolvieren.
Willkommen auf unserer neuen Webseite!

Jetzt online – Ihre Plattform für den Naturschutz!
Hat ein bisschen gedauert....aber jetzt freuen wir uns, Ihnen unsere brandneue Webseite vorstellen zu dürfen! Aktuell bieten wir Ihnen umfassende Informationen und wertvolle Einblicke in die Welt des Naturschutzes. Sicher und authentisch – das ist unser Motto! Wir möchten Sie über unsere Projekte informieren, Tipps für umweltfreundliches Verhalten bereitstellen und Möglichkeiten zur aktiven Mithilfe aufzeigen. Schauen Sie vorbei und werden Sie ein Teil unserer Gemeinschaft für den Naturschutz!
16.05.2025
Mitgliederversammlung
Sehr geehrte Mitglieder,
Wir laden Sie herzlich zur Mitgliederversammlung am 16. Mai ein. Diese findet im wunderbar renovierten Vereinsheim „Am Hellen Wasser“ statt. Beginnen werden wir um 19:00 Uhr. Gemeinsam möchten wir über wichtige Themen im Bereich Naturschutz sprechen und die zukünftigen Projekte planen. Ihre Meinung und Ihr Engagement sind uns wichtig! Wir freuen uns auf Ihr Kommen.













